Montag, 4. Juni 2018

Und wieder mal an einem anderen Ort.





Bei Niesmann&Bischhoff in Polch.

Ja, wir wollten mal die Übernachtungsgebühren einsparen, sind deshalb bei N&B auf den Stellplatz gefahren. Passte von der Strecke her ganz gut. Zum nächsten morgigen Ziel  haben wir noch einmal dieselbe Strecke zu bewältigen. Das geht locker.

Ich hatte mir heute den Wecker gestellt, damit ich früh vom Platz komme. Je früher wir unterwegs und am nächsten Ziel sind, je größer ist die Chance einen Platz zu ergattern. Doch ausgerechnet heute hat unsere Nachbarin großen Redebedarf. Ihr Mann ist mit dem Fahrrad unterwegs und sie steht nun neben unserem Frühstückstisch und erzählt alle möglichen Geschichten. Wir wollten natürlich nicht unhöflich sein und hörten uns ihre Erlebnisse an. Sie ist übrigens 82 Jahre alt, genau wie ihr Mann. Aber die sind noch ganz gut beisammen. Jedoch das große Mobil fährt er nicht mehr selbst, sondern läßt das von seinem Sohn überführen.

Na gut, irgendwann wollte die Dame auch noch etwas besorgen und verabschiedete sich von uns. Nun konnten wir aktiv werden. Meine ursprünglich für 10.00 Uhr geplante Abfahrtzeit verschob sich um eine Stunde. Aber es lief trotzdem alles gut. Auch das Entsorgen hat uns zeitlich nicht weiter ins Hintertreffen befördert.
kurzes Warten an der Entsorgung



Um 13.45 Uhr erreichten wir N&B in Polch. 



hier bin ich leider falsch
Doch wie das nun mal so bei mir ist, fuhr ich von der falschen Seite heran und wurde durch eine Höhenbegrenzung von 2,30 m ausgebremst. Na toll! Wie üblich, ich liebe ja diese Herausforderungen, durfte ich das ganze Gespann wenden indem ich einen kleinen Zuweg benutzen konnte. Ich stellte danach den kompletten Zug rückwärts vor dem Mitarbeiterparkplatz ab - hier war nämlich die Latte, die meine Weiterfahrt unmöglich machte, angebracht. So erkundete ich erstmal die Örtlichkeiten zu Fuß. Und ich wurde schnell fündig: Denn genau auf der anderen Seite des Parkplatzes befand sich der Wohnmobil Stellplatz. Ohne diese hinderliche Latte hätten wir nämlich auch von unserer Seite aus bequem den Platz erreichen können. So mussten wir halt einmal um den Block verholen und konnten dann einen schönen, langen, freien Platz einnehmen. Ich konnte den Anhänger angekuppelt lassen.
hier bin ich richtig!



huch, was ist denn hier passiert? Hat mein Mobil etwa Achsenbruch?




durch das abfallende Gelände mussten die Hubstützen das Auto vorne so stark anheben dass es hinten, wie zu sehen, komplett abgesenkt wurde.

 



Nach einer kurzen Phase der Entspannung statteten wir dem Ausstellungsraum einen Besuch ab. Hübsch sind sie ja, die Niesmann Mobile. Als erstes "stolperten" wir über das neue Modell "Smove". Sehr zu meiner Überraschung fand dieses kleinere Mobil die volle Zuneigung meiner lieben Frau. Bei der Begehung im Inneren entdeckten wir immer neue innovative Lösungen, die dieses kleine Mobil im Innenraum wesentlich größer wirken ließ als es tatsächlich ist.


Später fanden wir uns auch noch im Campingladen von "Niesmann Caravaning" wieder. Außer dem Namen besteht keine Verbindung mehr zu dem Hersteller, der sich in Sichtweite befindet. Heute gehört Niesmann&Bischoff zur Hymergruppe, während Carl-Heinz Niesmann, der ursprüngliche Erschaffer dieser Marke, heute seine Campingzubehörkette betreibt und ein großer Reisemobil-und Wohnwagenhändler ist.

Ich kaufte dort einen Unterlegkeil, da meiner vom Trailer andere Liebhaber gefunden hatte. Doch das Teil sieht original so aus wie meines, ist jedoch nur einen Zentimeter schmaler. Schitt! So paßt er nicht in meinen vorhanden Halter. Aber es ist es kein großer Verlust, hat nicht mal einen "Heiermann" gekostet. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen