Dienstag, 15. Mai 2018

es geht weiter gen Norden

Wir erreichen Camping Beauregard Plage in Marseillan. Ich bin fix und fertig, und froh heil angekommen zu sein!

Doch dazu später. Als erstes möchte ich noch etwas über den Campingplatz von gestern nachreichen: Es gibt doch an jedem Grand Confort Stellplatz die Möglichkeit das Grauwasser direkt an der Parzelle abzulassen.

dieser Kunststoffdeckel muss entfernt werden, dann kann hier der Abwasserschlauch hineingesteckt werden.

Der Shuttelbus nach Barcelona wird stark angenommen. Heute Morgen war kein Stehplatz mehr frei!

Ich habe hier am Platz die Goldkarte beantragt. Die ist kostenlos, aber räumt mir 10% Rabatt ein. Ich bekomme eine Kundennummer, die dann das Reservieren übers Internet erleichtert.

Wie üblich, nehme ich nicht sofort die Autobahn, das bedeutet nämlich einen Umweg, sondern fahre erst ein Stück Landstraße. Ich muss ja auch noch tanken. Und das mache ich nicht so gern auf der Autobahn. Erstens ist es teurer, und zweitens wird soviel über die Reifenstecher geschrieben, die beim Tanken unbeobachtet einen Reifen anstechen um dann auf der Autobahn ihre Hilfe bei der Reifenpanne andienen wollen, aber in Wirklichkeit räumt eine zweite Person das Auto leer, während der andere Täter die Fahrzeugbesatzung beim platten Reifen ablenkt. Doch heute hat das Tanken nicht so wie geplant geklappt. Erste Tankstelle; alle Säulen auf der falschen Seite, ich kann nur linke Seite Sprit einfüllen, und zweite; zu eng für mein Gespann.


hier wird´s eng, aber es passt!



So geht es doch auf die Autobahn. Wir blieben aber auch beim Tanken unbehelligt. Alles läuft entspannt wie immer. OK, ein paar Lastzüge mehr sind es schon in Richtung Frankreich. Aber das ist nicht das Problem!
Die Herausforderung ist eine ganz andere: In Frankreich hat sich ein Sturm aufgebaut, der in ungeheuer heftigen Böen seitlich auf unser Fahrzeug trifft! Dabei versetzt das Mobil teilweise ruckartig mehr als einen halben Meter! Das schlimmste aber, dass auch das Reisemobil stark krängt, sich auf die Seite legt. Wie bei einem Segelboot! Und das macht mir doch Angst! Kann das Auto dabei umkippen? 
Tatsache ist aber die, dass ich solche starken Auswirkungen bei Sturm noch nie erlebt habe. Ich habe ungeheuren Schiss!!! Wer mich kennt, glaubt wohl kaum dass mir so etwas passieren kann! Doch ich bin fix und fertig, schleiche nur noch mit maximal 60 km/h über die Autobahn und bin froh dass nach gut 50 Kilometern Fahrtstrecke der Sturm abflaut.   
Den Campingplatz erreichten wir kurz nach 14.00 Uhr. Der Parkplatz vor dem Rezeptionsgebäude war nicht belegt, so konnte ich mit dem Gespann dort einfahren, den Trailer abhängen und den PKW abladen. Den Anhänger darf ich während unser Anwesenheit hier abstellen. So nimmt er auf der Parzelle keinen Platz weg. Da ich schon rechtzeitig reserviert hatte war auch ein großer Platz für uns bereitgehalten, den wir schon im letzten Jahr belegt hatten.
unser Stellplatz


Richtung Ausfahrt


aus dieser Richtung sind wir gekommen. Auch keine breite Prachtallee.

die Einfahrt 


hier steht nun mein Trailer während unserer Anwesenheit


Nachdem wir uns erstmal einige Stunden entspannten, machten wir uns dann auf den Weg um eine geeignete Restauration zu finden in der wir das so lange schon erträumte Gericht erhalten konnten: Muscheln in Roquefortsauce. Es hat funktioniert, wir haben es bei einer Flache Weißwein genossen.




das Lokal in dem uns das Abendessen so gut geschmeckt hat.





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