Mittwoch, 9. Mai 2018

Heute in Peniscola

Mal wieder eine kleine Besichtigungstour.

Und zwar ist Peniscola unser Ziel. Das sind nur 45 Kilometer Fahrstrecke, also ein überschaubarer Zeitaufwand. Dabei sind wir erst um die Mittagszeit in die "Puschen" gekommen!
Nach dem Frühstück hat Irmgard erst noch Hausarbeit erledigt. Etwa das Waschen der kleineren Kleidungsstücke  hatte sie in Angriff genommen. Das Supersonnenwetter versprach schnelles Trocknen. 
Ich selbst beschäftigte mich währenddessen mit dem Computer. Die mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder lassen sich immer noch nicht verlustfrei auf den Laptop kopieren. Aber auch heute blieb nur der umständliche Weg über das Versenden per E-Mail. Und dann wollten die sich nicht bearbeiten lassen. "Schreibgeschützt" war der Hinweis. 
So fragte ich erstmal wieder die alte Tante Google nach Möglichkeiten, den Schreibschutz abzuschalten. Es hat funktioniert.
Irgendwann kam dann die Frage von meinen "51%" was ich denn heute für eine Planung hätte? Eigentlich war doch schon gestern klar, dass wir heute nach Peniscola fahren wollten. OK, machen wir das.

Wir fuhren die Stadt von der Südseite an, so dass wir den tollen Blick auf die Zitadelle vermissten. Aber trotzdem zeige ich hier schon mal ein Foto davon.

Der Hafen war unser erster Anlaufpunkt, an dem wir auch einen Parkplatz belegen konnten. Das Parken in Spanien ist sehr preiswert. Für etwa fünf Stunden verlangte die Parkuhr nur 3,-- €. Damit kommt man in Travemünde nicht so weit, wenn man denn überhaupt einen Parkplatz findet!


Am Kai hatten gerade Fischer ihr Boot vertäut und stapelten ihr Fischkisten an Land. Das Fangergebnis schien für meinen Geschmack äußerst mager. 

Tintenfische


Von hier aus hatten wir einen ersten Eindruck von der Altstadt hinter den Festungsmauern. 

Wir begaben uns auf den Rundweg durch diesen interessanten Ort. Im Augenblick ist der Touristenstrom wohl noch nicht so stark, da nutzten die Bewohner die Gunst der Stunde und renovierten die Gebäude. Von überall her waren die Arbeitsgeräusche zu hören. Wobei das Anstreichen der Fassaden natürlich keine Geräusche verursacht, was dann auch ganz angenehm ist. Denn wie schon in einem früheren Beitrag erwähnt, sind wir vom Baulärm genervt, weil wir dieses Jahr davon regelrecht verfolgt werden.





An einem größeren Innenhof, der von Bars und Souveniergeschäften eingerahmt war, blieben wir einen kleinen Moment zu lange stehen. Und schon hat uns eine tüchtige Barbesitzerin überredet, doch Platz zu nehmen und ihre köstlichen Speisen zu bestellen. Auf unseren Einwand hin, dass wir gar keinen Hunger hätten, gab sie noch nicht klein bei und meinte, dass wir doch auch nur ein Getränk bestellen könnten. Unser Widerstand war gebrochen und wir machten hier eine Pause.

Auf dem weiteren Rundgang erreichten wir die westliche Seite der Zitadelle und hatten einen Blick auf die Touristenhochburg der Stadt. Hotel neben Hotel säumt die Küstenlinie.  




Auf dem Rückweg wählten wir diesen Weg um die Atmosphäre zu erleben. Es ist nicht unser Lebensstil. 
Mitten zwischen diesen Gebäudekomplexen befindet sich doch tatsächlich ein Campingplatz ( Camping Eden) der aber ständig voll belegt ist und als englische Enklave bezeichnet wird. Auf dem weiteren Weg über schmale Wege zur N340, unserer Straße in Richtung "Heimat" befanden sich noch weitere Camping- und Wohnmobilstellplätze. Jedoch an einem großen Artischockenfeld musste ich auf Anweisung von Irmgard unbedingt stoppen. ?????? Sie erwartete von mir, dass ich Fotos von dieser Gemüsesorte machen müsse. Diese Artischocken sind überhaupt nicht mein Fall, aber meine liebe Frau ist davon fasziniert!   




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